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Jugendstrafrecht

Jugendstrafrecht

Das Jugendstrafrecht ist ein Sonderstrafrecht für junge Täter, wobei zwischen Jugendlichen (14 bis 17 Jahre) und Heranwachsenden (18 bis 21 Jahre) unterschieden wird.

 

Im Jugendstrafrecht steht im Gegensatz zum Allgemeinen Strafrecht nicht der Sanktionsgedanke im Vordergrund, sondern der Erziehungsgedanke.

In einem Jugendstrafverfahren bestimmt sich das Ob und Wie der Sanktion nicht nur nach der Schwere der Tat, sondern sie ist - stärker als im Erwachsenenstrafrecht - durch die dem Täter nach seiner Persönlichkeit zu stellenden Prognose bestimmt.

Das bedeutet, dass die Persönlichkeit und Entwicklung des Jugendlichen bzw. Heranwachsenden sehr stark im Fokus steht.

Die Sanktionsmöglichkeiten im Jugendstrafrecht sind sehr vielseitig. So sieht das Jugendstrafrecht neben Erziehungsmaßregeln wie Weisungen die härtere Sanktion der Zuchtmittel vor. Hierunter fallen etwa Auflagen zur Zahlung eines Geldbetrags sowie die Arbeitsauflage (Sozialstunden). Auch der Jugendarrest stellt ein Zuchtmittel dar. Stärkste Sanktion ist die Jugendstrafe, also ein Freiheitsentzug in einer Jugendstrafanstalt. Da die Möglichkeiten der Sanktionen sehr vielfältig sind, ist der Einflussbereich des Strafverteidigers sehr hoch.

Die Münchener Strafrechtskanzlei Burgert Rechtsanwälte steht nach Mandatserteilung neben Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht auch in engem Kontakt mit der Jugendgerichtshilfe. Hierbei helfen wir auch bei der Vermittlung von Jugendpsychologen. Die Kanzlei für Strafrecht Burgert Rechtsanwälte wird sodann die richtige Verteidigungsstrategie entwickeln. Für die Kanzlei Burgert Rechtsanwälte steht bei der Strafverteidigung im Jugendstrafrecht neben der Tat auch die weitere Entwicklung des Jugendlichen im Vordergrund.

 

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