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Doping

Doping ist die Einnahme von unerlaubten Substanzen oder die Nutzung unerlaubter Methoden zur Leistungssteigerung.

 

Strafrechtlich relevante Delikte im Bereich Doping sind Verstöße gegen das Anti-Doping Gesetz und Körperverletzung.

 

Anti-Doping-Gesetz

Der sportliche Wettbewerb wird seit Jahren immer wieder durch Dopingfälle erschüttert. Hierdurch werden die sportliche Integrität des Wettbewerbs und die Grundsätze der Fairness und Chancengleichheit bedroht. Darüber hinaus wird durch Doping mangels medizinischer Indikation die Gesundheit der Sportler gefährdet. Aufgrund der zunehmenden Dopingfälle im Sport hat der Bund das Anti-Doping-Gesetz erlassen, welches am 18.12.2015 in Kraft getreten ist.

Durch das Anti-Doping-Gesetz wird das Doping in seinen verschiedenen Gestaltungsformen sanktioniert. Das Anti-Doping-Gesetz stellt demnach das Handeltreiben, Herstellen, Veräußern, Abgeben, Inverkehrbringen, Verschreiben und die Anwendung bei anderen Personen unter Strafe.

Es ist auch verboten, Dopingmittel in nicht geringer Menge zum Zwecke des Dopings zu erwerben oder zu besitzen. Somit ist auch der Erwerb oder Besitz nicht geringer Mengen strafbar. Die nicht geringe Menge ergibt sich aus der Dopingmittel-Mengen-Verordnung.

Durch die Schaffung des strafrechtlich relevanten Verbots des Selbstdopings werden erstmals Sportler erfasst, die beabsichtigen sich mit Doping Vorteile bei Wettbewerben des organisierten Sports zu verschaffen.

Um eine effektive Verteidigung im Bereich des Dopings zu garantieren, ist es erforderlich, dass der Anwalt umfassende Kenntnisse im Bereich dieses Spezialgebiets hat. Durch Strafverfolgungsbehörden wird bspw. oftmals das Tatbestandsmerkmal des Handeltreibens voreilig angenommen. Hier gilt es mit der Rechtsprechung zu den einzelnen Gestaltungsformen vertraut zu sein. Rechtsanwalt Dr. Vincent Burgert wurde während seiner langjährigen Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Krüger häufig mit Rechtsproblemen im Bereich Doping konfrontiert. Auch in der Verteidigung von Dopingvorwürfen haben die Rechtsanwälte Eva Maria Krötz und der Fachanwalt für Strafrecht Dr. Vincent Burgert umfassende Erfahrung.

 

Körperverletzung

Durch die Verabreichung von Dopingmitteln kann sich der die Dopingmittel verabreichende Arzt unter Umständen wegen fahrlässiger Körperverletzung nach § 229 StGB strafbar machen. Unter Umständen kann sich der Arzt nicht auf eine Einwilligung des Sportlers berufen, welche gemäß § 228 StGB eine Körperverletzung ausschließt, da diese sittenwidrig und damit unwirksam ist, wenn schwerwiegende Gesundheitsschäden verursacht werden.

 

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