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Landfriedensbruch

Landfriedensbruch

Wer sich an Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder Sachen oder an Bedrohungen von Menschen mit einer Gewalttätigkeit beteiligt und dabei aus einer Menschenmenge heraus mit vereinten Kräften handelt, macht sich unter Umständen wegen Landfriedensbruch (§ 125 StGB) strafbar. Somit setzen sich Fans, die an einer Auseinandersetzung unter rivalisierenden Fangruppen teilnehmen stets der Gefahr einer Strafbarkeit nach § 125 StGB aus.

Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die bloße Zugehörigkeit zu einer unfriedlichen Menge noch nicht strafrechtlich relevant ist. Selbiges gilt für ein passives Begleiten bspw. eines Fanmarsches - selbst wenn man das Verhalten gewalttätiger Dritter in Kauf nimmt. Das bloße Mitmarschieren ist somit nicht strafbar. Anderes gilt wenn durch Vermummung oder Schutzbewaffnung die eigene Solidarität mit den Gewalttätern zum Ausdruck gebracht wird.

Beim Vorwurf des Landfriedensbruch ist genau zu prüfen, ob dem Beschuldigten nachgewiesen werden kann, dass er ein strafrechtlich relevantes Verhalten begangen hat. Bei diesen Fällen muss auf die Erfahrenheit eines Fachanwalts für Strafrecht gebaut werden, der bereits etliche ähnlich gelagerte Verfahren geführt hat.

 

<Körperverletzung | Fußballstrafrecht | Pyrotechnik>

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