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Unerlaubter Besitz

Bereits der unerlaubte Besitz von Betäubungsmitteln ist gemäß § 29 Abs. 1 BtMG strafbar.

 

Der Besitz von Drogen ist vom straffreien Konsum zu unterscheiden.

Ob Besitz vorliegt, bestimmt sich danach, ob ein bewusstes, tatsächliches Herrschaftsverhältnis vorliegt, also ob derjenige, dem der Besitz vorgeworfen wird, unmittelbaren Zugriff auf die Drogen hat. Unter Besitz fällt somit bspw. das Beisichführen von Drogen, das Aufbewahren in der Wohnung oder auch das Aufbewahren im Auto oder in einer Tasche. Selbst wenn der Beschuldigte die Drogen nicht bei sich führt, sondern sie bspw. in einem Schließfach versteckt und hierfür einen Schlüssel hat, liegt ein tatsächliches Herrschaftsverhältnis vor, da der Beschuldigte Zugriff auf das Schließfach hat.

Weiterhin ist auch ein Besitzwille erforderlich. Der Besitzwille muss darauf gerichtet sein, sich selbst die Möglichkeit der ungehinderten Einwirkung auf das Betäubungsmittel zu erhalten.

Jedoch ist nicht jede Art von unmittelbarem Zugriff als Besitz zu werten. Derjenige, der sich Drogen aushändigen lässt, um sie sofort zu konsumieren, auch wenn er dafür bezahlt, hat keinen Besitzwillen, da die Genussüberlassung nicht strafbar ist.

Ebenso ist ein positiver Blut- oder Urintest kein Beweis für einen Besitz von Drogen, sondern lediglich Beweis für straflosen Konsum.

Die unterschiedlichen Varianten, dieser Begehungsform zeigen, dass es unerlässlich ist hier auf einen Rechtsanwalt zu vertrauen, der mit den verschiedenen Arten des Besitzes von Betäubungsmitteln vertraut ist. Da oftmals bei genauer Betrachtung kein strafbarer Besitz vorliegt, ist dem Beschuldigten zu raten unbedingt von seinem Schweigerecht Gebrauch zu machen und unverzüglich Rechtsanwalt Vincent Burgert zu kontaktieren.

Die Münchener Kanzlei Burgert Rechtsanwälte ist vertraut mit den zahlreichen Varianten des Betäubungsmittelstrafrechts und verteidigt regelmäßig auf dem Gebiet des Drogenstrafrechts.

 

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