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Therapie statt Strafe § 35 BtMG

Therapie statt Strafe § 35 BtMG

Die Strafvollstreckung in einer Vollzugsanstalt kann unter Umständen durch eine therapeutische Behandlung ersetzt werden.

 

Damit die Strafvollstreckung in einer Vollzugsanstalt durch eine therapeutische Behandlung ersetzt werden kann, ist erforderlich, dass dies gegenüber der Vollstreckungsbehörde beantragt wird. Entscheidungsbehörde ist die Staatsanwaltschaft, die für das Drogenstrafverfahren örtlich zuständig war.

Damit eine therapeutische Behandlung die Strafvollstreckung ersetzen kann, müssen unter anderen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Das Urteil muss rechtskräftig sein (d.h. es ist kein Rechtsmittel wie Berufung oder Revison mehr möglich).
  • Die Tat muss wegen einer Betäubungsmittelabhängigkeit begangen worden sein.
  • Die verhängte Strafe darf nicht zwei Jahre überschreiten.
  • Das Gericht des ersten Rechtzuges muss zustimmen.
  • Es muss Therapiebereitschaft bestehen.

Um eine Zurückstellung nach § 35 BtMG zu erreichen ist erforderlich, dass alle Voraussetzungen erfüllt werden und ein umfassendes und gründliches Antragsschreiben verfasst wird. Zögern Sie nicht und beauftragen Sie Rechtsanwältin Eva Maria Krötz oder den Fachanwalt für Strafrecht Dr. Vincent Burgert aus München. Auch nach Rechtskraft des Urteils steht die Münchener Kanzlei an Ihrer Seite.

 

<Kronzeugenregelung § 31 | Betäubungsmittelstrafrecht | Strafrechtliche Nebenfolgen>

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