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Baustrafrecht

Baustrafrecht

Das Baustrafrecht umfasst Delikte, die im Zusammenhang mit der Planung, Errichtung, Änderung oder dem Abbruch von Bauwerken aller Art stehen.

 

Neben der Sanktionierung der Baugefährdung, welche in § 319 StGB geregelt ist, hat das Baustrafrecht engen Bezug zu anderen Strafrechtsgebieten.

So sind die Vorschriften des Umweltstrafrechts auch im Baustrafrecht von Relevanz, da es im Rahmen einer Planung, Errichtung oder dem Abbruch eines Bauwerks beispielsweise oftmals zu Umweltdelikten wie Gewässer- oder Bodenverunreinigung.

Weiterhin bestehen für Bauunternehmer Strafbarkeitsrisiken wie fahrlässige Tötung oder Körperverletzung (etwa beim Einsturz eines Gebäudes oder bei Unfällen auf der Baustelle).

Delikte wie beispielsweise Schwarzarbeit, Vorenthalten von Arbeitsentgelt, illegale Arbeitnehmerüberlassung, illegale Beschäftigung von Ausländern, weisen einen starken Bezug zum Arbeitsstrafrecht auf.

Darüber hinaus sind Delikte aus dem Korruptionsstrafrecht für Bauunternehmer von Bedeutung. Bei Ausschreibungen besteht das Risiko einer Strafbarkeit wegen Bestechlichkeit nach § 299 StGB oder wettbewerbsbeschränkender Absprachen bei Ausschreibungen, § 298 StGB.

Als eine der wenigen Strafrechtskanzleien bieten wir gezielt die Beratung im Baustrafrecht an. Wir beraten Bauunternehmer zu strafrechtlichen Risiken und entwickeln im Falle einer Ermittlung Verteidigungsstrategien, welche die besonderen Gegebenheiten des Baustrafrechts berücksichtigen.

 

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